Miedya Mahmod

Miedya Mahmod lebt, schreibt und arbeitet im Ruhrgebiet. Seit 2016 widmet sich Mahmod der Papier- und Bühnenlyrik, leitet Schreibwerkstätten und moderiert Gesprächsformate, Podien und Lesungen. Zuletzt engagierte they sich unter anderem in der AG Spoken Word des Netzwerk Lyrik und wurde Teil des Künstler*innenkollektivs parallelgesellschaft, das in Berlin diverse Lesebühnen-Shows kuratierte, organisierte und mit eigenen Texten, Dialogen und Performances gestaltete.

Mahmod ist Gründungsmitglied des Aufruhrgebiets – der ersten queerfeministisch besetzten Lesebühnenformation im Ruhrgebiet, gemeinsam mit Jule Weber, Tabea Farnbacher und Gin Bali. Zwischen 2020 und 2023 leistete they umfangreiche ehrenamtliche Kulturarbeit in und um das Ruhrgebiet, mit Fokus auf Spoken Word und poetische Bildungsarbeit an Schulen.

2024 las Mahmod beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb den Text „Es schlechter ausdrücken wollen Oder: Ba, Da“ und beschreibt sich selbst als: „Schreibt, arbeitet, lebt, in keiner Reihenfolge, immerzu in selben (un)möglichen Körpern.“

Im selben Jahr wurde Mahmod mit dem Förderpreis des Literaturpreises Ruhr ausgezeichnet und war Artist in Residence im Atelier Galata in Istanbul, gefördert durch die Kunststiftung NRW.

 

© Jerome Hoffmeister