Shida Bazyar studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und war viele Jahre in der Jugendbildungsarbeit tätig. Ihr Debütroman »Nachts ist es leise in Teheran« (Kiepenheuer & Witsch, 2016) wurde mehrfach übersetzt und ausgezeichnet, u. a. mit dem Ulla-Hahn-Autorenpreis, dem Uwe-Johnson-Förderpreis und der Nominierung zum International Booker Prize. »Drei Kameradinnen« folgte 2021 und stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises; ihr aktueller Roman »Die Lücken« steht 2026 auf der Shortlist. 2023 erhielt sie für ihre Arbeit den Ernst-Toller-Preis.